Projektmanagement

Das PMO in der Praxis – Studie

Die Messung des Erfolgs von PMOs ist eine besondere Herausforderung für jede Leitung eines PMO. Sie gilt nicht nur als schwierig, sondern auch als essenziell für die Steuerung und Weiterentwicklung eines PMO in der Organisation. Eine Frage, welche die PMO-Praktiker besonders interessiert ist, welche Maßstäbe bei der Erfolgsmessung in der Praxis des PMO angelegt werden.
  1. Am häufigsten wird die „Einhaltung des Projektmanagementprozesses“ (75 %) und die „Zielerreichung der betreuten Projekte“ genannt. Anschließend folgen die „Steuerbarkeit des Projektportfolios“, die „Machbarkeit des geplanten Projektportfolios“ und der Umsetzungsgrad des geplanten Projektportfolios“. Als wichtigstes Thema sehen die befragten PMO-Praktiker die Aufgabenstellung des PMOs als Prozessstandardisierer durch Erfolgsmessung.
  2. An zweiter Stelle stehen Kennzahlen, die auch zur Beurteilung von einzelnen Projekten verwendet werden.
  3. An dritter Stelle der Erfolgsmessungen stehen Leistungen auf Ebene des Projektportfolios.
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Die Bedeutung gerade der quantitativen Erfolgsmessung für das PMO wird zudem durch den positiven Einfluss auf die Akzeptanz von PMOs deutlich unterstrichen. Bedenkt man, wie wichtig der Nachweis des Erfolgs eines PMO für die Akzeptanz und die Finanzierung von PMOs ist, besteht insbesondere mit Blick auf die quantitative Erfolgsmessung noch ein erheblicher Nachholbedarf in der Praxis.
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Die Studie zu „Das PMO in der Praxis“ wurde von der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) durchgeführt.

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